Kleider machen Leute
Kleiderordnung
Kleider machen Leute! Schneider Wenzel Strapinski wird in Gottfried-Kellers Novelle im feinen Mantel für einen Grafen gehalten – und welchen Eindruck hinterlassen unsere Schülerinnen und Schüler?
In der Schulhausordnung des Zeughauses wurde die Passage zur Kleiderordnung überarbeitet. Neu lautet sie:
„Die Schule ist ein Lern- und Arbeitsort. Wir erwarten daher eine gepflegte, schultaugliche und respektvolle Kleidung.“
Die bisherige Version enthielt konkrete Hinweise zu einzelnen Kleidungsstücken (z. B. Leggings etc.). Wir haben uns nun für eine neutralere Formulierung entschieden.
Der Fokus liegt neu weniger auf bestimmten Kleidungsstilen, sondern auf dem respektvollen Umgang mit sich selbst und mit den anderen. Ziel ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler verstehen: Die Schule ist ein Lern- und Arbeitsort und Kleidung ist ein Ausdruck der Persönlichkeit – der erste Eindruck zählt, in der Schule, später im Beruf… ein gepflegtes, respektvolles Erscheinungsbild trägt zu einer angenehmen Schulatmosphäre bei.
Vera Baumann